Pirker Finntage 2015

Erst die Gewitterfront bringt ersehnten Wind

Mit den Pirker Finntagen haben die Segler des TSVOelsnitz am Samstag die erste von drei Regatten ihres Sportjahres ausgerichtet.

Taltitz. Auf der Talsperre Pirk wurde in drei Bootsklassen um Siege und Podestplätze gefahren. Hauptdisziplin war die namensgebende Finn-Dinghy-Klasse, in der 26 Boote zu Wasser gelassen wurden und in der um deutschlandweite Ranglistenpunkte gesegelt wurde. Dort siegte Patrick Frind von der SSG Mylau. Er kam in den drei am Samstag gestarteten Wettfahrten – eine für Sonntag geplante vierte fiel dem ausbleibenden Wind zum Opfer – jeweils unter den ersten Drei über die Ziellinie.

Den Silberplatz sicherte sich Michael Knoll (SC Handwerk Plauen), der nach einem sechsten Rang im ersten Rennen zulegte und mit einem ersten und einem zweiten Platz noch Gesamt-Zweiter wurde. Als Dritter aufs Treppchen schaffte es der Mylauer Ulf-Peter Pestel, der nach dem Sieg im Auftaktrennen dann etwas nachließ. Für seinen Clubkameraden und Vorjahressieger Thomas Fleischmann reichte es diesmal nur zu Platz 4.

Mit den beiden anderen zur Regatta zugelassenen Bootstypen Europe (sechs Teilnehmer) und Optimist (fünf Starter) war hauptsächlich der Nachwuchs unterwegs. Der Oelsnitzer Erik Schneider gewann die Regatta mit dem Einsteiger-Boot Optimist, in der weiterführenden und zum zweiten Mal ins Programm aufgenommenen Europe-Klasse siegte Anja Weller vom SCHandwerk Plauen.

„Die Beteiligung war mit 26Finn-Booten überragend“, freute sich Wettfahrtleiter Frieder Schramm. „Und wir konnten mit Seglern aus Bayern und Mecklenburg-Vorpommern einige neue Gesichter bei uns begrüßen.“ Doch beinahe hätte der Wettergott die Sportler komplett zum Nichtstun verdonnert. „Uns fehlte einfach der Wind. Erst gegen 15.30 Uhr, also zweieinhalb Stunden nach der eigentlich geplanten Startzeit, haben wir von den Nachwehen einer Gewitterfront mit konstanter Windstärke 3 bis 4 profitiert, sind kurzerhand gestartet und haben so innerhalb von drei Stunden drei Läufe unter tollen Bedingungen ausfahren können. Wir haben genau zum richtigen Zeitpunkt das Richtige gemacht“, sagte der Wettfahrtleiter nicht ohne Stolz.

Auch der Samstagabend hielt noch eine positive Überraschung bereit. „Unter den Finn-Seglern sind viele gute Musiker, die auch meist ihre Instrumente dabeihaben“, so Schramm. „Und die haben wir alle im Seglerheim versammelt, wo sie spontan eine unglaubliche Session hingelegt haben.“

Ergebnisse:
Finn Dinghy: 1. Patrick Frind (SSG Mylau), 2.Michael Knoll (SC Handwerk Plauen), 3.Ulf-Peter Pestel (SSG Mylau).
Europe: 1. Anja Weller (SC Handwerk Plauen), 2. Monika Frohriep (Segelverein Pöhl Helmsgrüner Bucht), 3. Maximilian Trommer (SSG Reichenbach).
Optimist: 1. Erik Schneider (TSV Oelsnitz), 2. Devin Leidholdt (SSG Mylau), 3. Tim Weller (SC Handwerk Plauen).

Von Thomas Gräf (Freie Presse)
Quelle www.freiepresse.de erschienen am 16.06.2015

Ergebnisse Pirker Finntage 2015

VRF-Beitrag vom 18.06.2015

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VRF-Beitrag vom 15.06.2015 (Vorschau)

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Ranglistenpunkte bei Pirker Finntagen

Oelsnitz. Die Segler des TSV Oelsnitz richten am Wochenende die Pirker Finntage aus. Vier Wettfahrten sind auf der Talsperre Pirk geplant. Der erste Start auf dem Dreieckskurs erfolgt morgen, 13 Uhr. Gefahren wird in den Bootsklassen Optimist, Europe und Finn Dinghy. Nach Schätzungen des Ausrichters dürften um die 40 Boote zu Wasser gelassen werden. 30 Meldungen von den vogtländischen Vereinen sowie aus Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern lagen gestern schon vor. Im Wettbewerb in der Kategorie Finn Dinghy werden wie im vorigen Jahr Punkte für die deutschlandweite Rangliste vergeben. 2014 hatte sich Thomas Fleischmann von der Segelsportgemeinschaft Mylau den Titel geholt. (tgf)

Quelle www.freiepresse.de  erschienen am 12.06.2015

Boote aus sieben Bundesländern starten bei den Pirker Finntagen

Die Segler des TSV Oelsnitz erwarten zu den Pirker Finntagen am Wochenende Gäste aus nah und fern. Vier Wettfahrten sind auf der Talsperre Pirk geplant (das Foto entstand im Vorjahr an der Staumauer). Der erste Start auf dem Dreieckskurs erfolgt morgen, 13 Uhr. Gefahren wird in drei Bootsklassen: Optimist, Europe und Finn Dinghy. Nach Schätzungen des Ausrichters dürften insgesamt um die 40 Boote zu Wasser gelassen werden. 30 Meldungen von den vogtländischen Vereinen sowie aus Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern lagen gestern schon vor. Im Wettbewerb in der namensgebenden Kategorie Finn Dinghy werden wie schon im vorigen Jahr Punkte für die deutschlandweite Rangliste vergeben. 2014 hatte sich Thomas Fleischmann von der Segelsportgemeinschaft Mylau souverän den Titel geholt. Die Meteorologen kündigen für das Wochenende schon mal bestes Segelwetter an. (tgf)

Quelle: www.freiepresse.de  erschienen am 12.06.2015

Pirker Finntage 2014

Berichte Pirker Finntage 2014

Schon Wochen vorher begannen die Vorbereitungen für die Finntage, die dieses Jahr wieder als Sächsische Meisterschaft ausgeschrieben waren. Mit 26 Meldungen sah es eigentlich recht ordentlich aus. Leider waren dann doch nur 20 Finns am Start. Umso mehr hat es mich gefreut, den Ein oder Anderen nach längerer Pause wiederzusehen! Aber der Reihe nach.
Schon Ende letzten Jahres entschieden wir uns, der sich langsam formierenden Europe-Truppe die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit den Finns und Optis zu starten. Mit 6 Booten legte die Europe-Klasse auch eine recht ordentliche Premiere in Pirk hin. „Pirker Finntage 2014“ weiterlesen

Pirker Finntage 2013

Pirker Finntage 2013

In den letzten Wochen war ja das Wasser schon ein Hauptthema in den Medien. Auch die Talsperre Pirk hat Ihren Teil zum Hochwasserschutz beigetragen.

Als ich kurz vor 14 Uhr ankam, war ich allerdings nicht der erste, Kerstin und „Kuddel“ hatten schon mal den ersten Platz in der Anreise. Nach und nach füllte sich der Platz. Autos ausrichten, Boote auf bauen und so weiter, Ihr kenn das ja. Neues Highlight auf dem Platz, die „Blaschi-Box“!

Mit 27 gemeldeten Finns und 5 gemeldeten Optis, sah es schon ganz ordentlich aus, aber die meldefaulen Optis konnten Ihr Starterfeld verdoppeln. Bei den Finns gab es gesundheitliche Ausfälle, trotzdem sind wir mit insgesamt 28 Startern mehr als zufrieden.

Ich konnte die Finntage dieses Jahr leider nicht als Finnsegler genießen, aber ich hoffe das ich bald wieder in die Schoten greifen kann. Ich hab die Gelegenheit genutzt und hab bei den anspruchsvollen Windbedingungen das ein oder andere Foto zu machen und Jochen nutze die Möglichkeit mein Boot zu segeln. Ich denke den Ergebnissen nach, hat er sich ganz gut geschlagen.

Aber der Reihe nach. Freitagabend die gewohnten gemütlichen Runden mit recht zeitigem Ende, denn es war eine ordentliche Portion Wind angesagt. Samstag gab’s wie immer erst mal ein ordentliches Frühstück. So langsam kommen auch die letzten Teilnehmer aufs Gelände. Ausnahmsweise war Fleischi nicht der Letzte. Aber bei uns wird nicht gedrängelt, da kommt jeder aufs Wasser. Nur ich hab meine Mitfahrgelegenheit verpasst, ich hab es aber mit dem Zielschiff trotzdem auf Wasser geschafft So konnte ich gleich mit sicherstellen dass die Ziel-Line korrekt liegt.

Der erste Start konnte pünktlich um 1 gestartet werden. Recht schnell konnten sich Knolli und Patrick vom Feld absetzten. Bei einer guten 3-4 bft aus Süd-Süd-West, gab es ordentlich was abzusegeln. Das Legen des Kurses ist in Pirk immer ein wenig schwierig. Aber mit wie wir es nennen Dreieck-Schleife-Dreieck konnten die Recken zeigen was in Ihnen steck. Auch die Optis konnten mit Ihrem Kurs ohne Zusatzdreieck endlich mal richtig aufsegeln. Mit dem fast zeigtleichem Zieleinlauf, ging es auch recht schnell mit dem zweiten Lauf weiter.

Die Probleme beim Durchsetzten der Regel 42 werden wir für 2014 besser in den Griff bekommen. Da aber Alle von der  Großzügigkeit des Schiedsgerichtes Gebrauch gemacht haben, sollte alles im Großen und Ganzen fair zugegangen sein.

Im Zweiten Lauf drehte der Wind mehr auf West und legte auch nochmal ein wenig zu. Fleischi, siegte vor Ralf und Volker.

Samstagabend gab es dann eine Stärkung im Seglerheim für die geschafften Recken. Der Wind hat den Jungs schon ordentlich was abverlangt. Frieder hat seine abendliche Zusammenfassung ausnahmsweise kurz gehalten (aber ich bin mich sicher er könnte ohne Probleme zwei drei Stunden referieren.)
Zwischenstand am abend; Fleischi vor Knolli und Ulf Peter.

Auch wenn die Aktiven relativ schnell das Bett aufsuchten war im Seglerheim noch bis ca um zwei „licht“ an.
Am Sonntag ging es dann an die letzte Wettfahrt, erstaunlicherweise zog es alle schon recht zeitig aufs Wasser so dass Pünktlich um 10 gestartet werden konnte. Knolli  hatte zwar mit seiner sagen wir leicht vorgezogenen Startposition die Nase vor, musste aber auf Fleischi achten, Ralf Heim nutze die Chance und setzte sich mit Alex Leithold ein wenig vom Feld ab, aber Ulf Peter blieb dran. Alex hat sich irgendwo den zweiten Platz noch abnehmen lassen und wurde noch bis auf Platz 6 durchgereicht.

Die Pirker Finntage 2013 waren damit seglerisch vorbei, bis zur Siegerehrung konnten alle noch in Ruhe verladen und für die Heimfahrt stärken. Die Siegerehrung wurde dann noch spontan von Tommy untermalt.
Auf der Talsperre Pirk wird aber nicht nur Finn gesegelt zum Blauen Band und zur Grog Regatta erwarten wir neben den Finns auch Zahlreiche andere Klassen.

2014 sind die Pirker Finntage wieder als Sächsische Meisterschaft geplant. (Wer dieses Jahr noch Sächsicher Meister werden will der kommt im September nach Pöhl zum Goldenen Finn)
Ich möchte mich bei allen Teilnehmer (ob mit oder ohne Boot) Helfern im Verein und Gäste bedanken. Ich hoffe Alle sind gut nachhause gekommen und wir sehen uns spätestens zu den Pirker Finntagen 2014 wieder.

 

Euer Micha
GER432

Presse Bericht

Ergebnisse Pirker Finntage 2013

Fotos Pirker Finntage 2013

Pirker Finntage 2012

„Sechsi“ gewinnt Pirker Finntage 2012

Das dieses Jahr ein paar Mehr Finnsegler an die Talsperre Pirk kommen, hatte ich gehofft, aber dass ich spät abends den 30 Finnsegler aufs Gelände hab rollen sehen, war ich wirklich beeindruckt. Leider konnte ein Recke nicht antreten, aber auch 29 Finns auf dem Teich zu haben, ist etwas Besonderes. Dazu die 10 Optis, die zum größten Teil von den Finnseglern mit gebracht wurden, versprach eine Menge Aktion auf dem Wasser. Aber der Reihe nach.

Das Wetter sollte zumindest laut Windfinder top werden. Knapp 30 Grad und 4 Windstärken sollten es werden. Aber irgendwie hat sich diese Vorhersage nicht ganz erfüllt. Der Freitagabend war wie immer etwas gemütlich, schließlich hat man (und Frau sich teilweise länger nicht mehr gesehen). Samstagmorgen dann nach dem reichlichen Frühstück, wurde das Material Startklar gemacht. Durch die vielen Schiffe war unser Vereinsgelände ganzschön voll geworden, dazu die Wohnmobile die mittlerweile auch immer größer werden. Da wird’s schnell eng. Aber ich denke wir haben noch Platz für weitere Finns. Cool

12 Uhr Steuermannsbesprechung und 13 Uhr Start, da war auch schon mal Stau auf unserer Slipbahn. Aber unser Wettfahrtleiter hat schnell gemerkt, dass einige Finnsegler es nicht rechtzeitig zum Start schaffen (man hilft sich gegenseitig und vergisst selbst raus zufahren) somit war die kurze Startverschiebung gerechtfertigt.

Die Bedingungen waren wiedermal Pirk Typisch, der Wind erlaubte nur eine kurze Kreuz, dazu die Winddreher, da war es schwierig den Überblick zu bewahren. Peter Thrum, der dieses Jahr seine Saisoneröffnung in Pirk hatte, hatte an der Tonne eins die Nase Vorn, konnte es aber leider nicht bis in Ziel halten, Vorjahressieder Jürgen Kraft, hatte sich scheinbar vorgenommen den Pokal wieder mit nachhause zu nehmen, und entschied den ersten Lauf für sich, vor Fleischi und Knolli.

Der zweite Lauf war nicht weniger schwierig. Bei abnehmendem Wind, kam Fleischi als erster ins Ziel. Ralle Behrens kam diesmal besser zurecht und wurde Zweiter, Michael Klügel Dritter.

Vor dem dritten Lauf musste der Start verlegt werden, nach kleinen Unstimmigkeiten auf dem Startschiff, ging es dann auf den Kurs, diesmal mit schöner langer Kreuz, leider flaute der Wind weiter hab und er Lauf wurde kurzfristig abgekürzt, ich denke auch im richtigen Moment, weil danach der Wind kurzzeitig komplett einschlief. (zur Erinnerung die Vorhersage meldete für den ganzen Nachmittag ca. 4 Windstärken.)

Nachdem es beim Abendessen kurz Engpässe gab, die dann doch schnell beseitigt wurden, konnte dann endlich der gemütliche Teil des Abends los gehen. Aber nicht bevor unser Wettfahrtleiter noch eine kurze Tagessiegerehrung gemacht hat. Das vorbeiziehende Gewitter brachte zwar ein bisschen Regen aber die Stimmung im Seglerheim wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Bis nach um 2 Uhr hielten die letzten durch.

Nach dem „Katerfrühstück“ am Sonntag konnten wir dann Pünktlich den vierten Lauf über die Bühne bringen.
Auf Grund des Fußballspieles (Deutschland-Dänemark) sind die ersten bereits vor der Siegerehrung abgereist. Aber der zum Teil recht lange Heimweg verzeiht das natürlich. Die drei Erstplatzierten, Ralf Behrens, Fleischi und Jürgen Kraft blieben bis zum Schluss und nahmen Ihre Preise entgegen.

Ich möchte mich nochmal bei allen angereisten Seglern, und allen Helfern im Club bedanken, ich hoffen allen Gästen hat es gefallen, sodass Ihr im Nächsten Jahr zahlreich wieder kommt.

Euer Micha
GER432

Ergebnisse Pirker Finntage

Pirker Finntage 2011

Pirker Finntage 2011

Pirker Finntage 2011

Seit mehreren Jahren richtet der Turn-und Sportverein Oelsnitz, Abtl. Segeln, die Pirker Finntage aus. Unser Webmaster Michael Kästner ist der treibende Motor. Dessen Bitte zu kommen ich auch gerne nachgekommen bin. Die Talsperre Pirk liegt im wunderschönen Vogtland unweit der Stadt Plauen. Es handelt sich um ein typisches Naherholungsgebiet mit unzähligen Wochenendhäusern. Der Ausrichter besitzt direkt am See gelegen, ein schönes Vereinshaus mit allem Komfort, wie Duschen, Umkleideräume etc. Nicht zu vergessen, einen großen Clubraum in der ersten Etage mit vereinseigener Gastronomie. Diesen ehrenamtlichen Gastronomen danke ich nochmals ganz herzlich: sie haben alle Finnsegler nebst Anhang mit allerbesten Speisen und Getränken versorgt. Und das alles mit konkurrenzlos niedrigen Preisen!

Die Staumauer der Talsperre ist in den letzten Jahren saniert worden und bei der Gelegenheit hat der Club wohl die Slipanlagen betoniert. Das Zuwasserlassen der Boote ging reibungslos. 26 Finns hatten gemeldet, darunter einige Neumitglieder, welche ich bei dieser Gelegenheit kennenlernen konnte. 23 Finns erschienen dann zum Start, 4 Wettfahrten waren ausgeschrieben. Bedingt durch eine Schlechtwetterfront hatte sich Westwind durchgesetzt, welcher am Samstag immerhin mit 6 – 12kn wehte. Für die Talsperre übrigens die optimale Windrichtung. Der klassische Dreieckskurs war ausgelegt mit Start am Leefaß und Ziel am Luvfaß. Überhaupt: die Wettfahrtleitung agierte überaus kompetent, ein Schiedsrichterboot war auf dem Wasser.

Wie das auf Talsperren so ist, machte der Wind so manche Kapriole: mal schächer – mal stärker – mal Richtungswechsel usw. Es hat mächtig Spaß gemacht. Am Samstag konnten wir 3 Läufe segeln, jeder immerhin mit mehr als 1 Stunde Segelzeit. Jürgen Kraft zeigte einmal mehr seine seglerischen Qualitäten. Unwahrscheinlich aufmerksam segelnd, sicherte er sich bei allen 3 Läufen den 2. Platz und gewann die Serie überzeugend vor Thomas Fleischmann. Dieser hatte einen kleinen Ausrutscher dabei genauso wie ich. Ralf Behrends mit Knieproblemen folgte vor dem unverwüstlichen Käpten Fränki.

Am Sonntag verließ uns der Wind, sodass die launige Preisverteilung eine rechtzeitige Weiterreise ermöglichte. Natürlich nicht ohne vorherige Stärkung mit einer Regattasuppe.

Erwähnt werden sollte auch, dass gleichzeitig eine Opti Regatta stattfand, die allerdings nicht mit unserem Kurs kollidierte. Einige Finnsegler hatten ihre Kinder im Opti dabei, das alles unterstreicht den familiären Charakter der Veranstaltung. Der schon legendäre Seglerhock am Samstagabend rundete die Veranstaltung ab.

Ach ja: für Wohnmobile ist reichlich Platz, ein gutes Hotel ist ganz in der Nähe. Aber auch eine Jugendherberge liegt am See, in der Nähe des Clubs. Also die Pirker Finntage 2012 hoffen auf min. 30 Finnsegler!

Es war ein wunderschönes Wochenende im Vogtland, herzlichen Dank!

Friedrich GER 146

Ergebnisse Pirker Finntage 2011

Bilder Pirker Finntage 2011

Pirker Finntage 2010

Pirker Finntage 2010, Endlich wieder Wasser im "Teich"

Nach 2 Jahren ohne Wasser, war es nun endlich wieder so weit, die Pirker Finntage 2010.
Zeit genug zum Vorbereiten hatten wir ja, die haben wir auch genutzt. Unser neuer Wettfahrtleiter Frieder Schramm und seine Crew, haben bei diversen Regatten an der Talsperre Pöhl, Erfahrung gesammelt.
Die letzten Tage und Wochen waren trotzdem recht nervenaufreibend. Haben wir an alles gedacht? Wieviele werden kommen usw. Am Freitag war es dann soweit, die ersten Teilnehmer hatten ja auf dem Rückweg von den Masters bereits Ihre Boote bei uns abgestellt. Bei schönstem Segelwetter konnten Patrick, Jochen und ich noch mal ein paar kurze Schläge machen während die ersten Teilnehmer ankamen. So nach und nach füllte sich das Gelände.
Der Samstag machte uns der Wind etwas sorgen, dennoch konnten wir zur Eröffnung 29 Finnsegler bei uns begrüssen. Und damit hatten wir zum erstem Mal in der Geschichte der Finntage ein so großes Starterfeld.
Nach kurzer Startverschiebung, konnten wir zwei Wettfahren durchführen, dann schlief der Wind wieder ein. Nach einer kurzen ungeplanten Pause ging es dann wieder auf´s Wasser um unseren dritten Lauf zu segeln.
Trotz den späten dritten Laufs wurde am Samstag abend wieder Pirk üblich gefeiert.

Für Sonntag war noch weniger Wind angesagt, und der Wetterbericht sollte dieses mal wieder stimmen. So konnten wir nur noch auf das unvermeidliche Warten: Abbruch. Damit blieb es beim Zwischenergebnis.

Ich hoffe das es allen gefallen hat und Ihr 2011 wieder zahlreich bei uns erscheint.

Euer Micha
GER432

Pirker Finntage am 12. und 13. Juni 2010

Ihr werdet es nicht glauben, aber nun komme auch ich mal in die fantstische Lage einen Bericht zu schreiben…es lief einfach mal gut… (oder war es nur Glück?!)

Am 11. Juni war es mal wieder soweit: an einem sonnigen Freitagvormittag ging es mit meinem Boot und meiner netten Begleitung in ein vielversprechendes Segelwochenende. Aufgrund der Einladung von Michael Kästner und der Vorfreude, viele Finnsegler und deren Begleitungen wiederzusehen, fuhren wir entlang der Autobahn in Richtung Talsperre Pirk zur sächsischen Meisterschaft. Nach einer heißen Fahrt bei 27 Grad und einigen kleinen Schwierigkeiten den Verein zu finden (denn wir waren noch nie dort), wurden wir herzlichen von den Vereinsmitgliedern empfangen. Der Schock ließ sich jedoch nicht vermeiden: die Aussicht von einem Berg versprach von der Talsperre nicht mehr als von unserem Stadtsee in Lychen… (und der ist klein!)
Nach und nach füllte sich das Vereinsgelände, schön, dass auch einige neue Gesichter darunter zu sehen waren.

Der nächste Tag wurde mit einem liebevoll gedeckten und auf die Fußball WM hinweisenden Tisch eingeläutet. Wobei man an dieser Stelle gleich vorgreifen muss und erwähnen sollte, dass die gesamte Verpflegung von den Vereinsmitgliedern ausgerichtet wurde. Das Essen wurde nicht von einer Gaststätte geliefert, sondern von den HelferInnen per Hand selbst geschnibbelt und gebrutzelt. Sogar ein ganz leckerer Eintopf wurde für alle Anwesenden selbst zubereitet. Also ein dickes Lob an die fleißigen HelferInnen und meine persönliche Anerkennung, dass bei einer solchen Veranstaltung jeder mit anpackt.

Aber nun will ich ja eigentlich vom Samstag berichten, leider nicht mehr so schön warm und auch weniger windig als am Abend zuvor.

Die erste Wettfahrt verlief ohne Schwierigkeiten: ich bin erstaunlicherweise gut gestartet und konnte meine Position bis ins Ziel retten. Bei vielen Winddrehern (was bei der größe des Sees ja nicht unvorstellbar war) sowie ausreichend durchgängigem Wind, konnte Thomas Fleischmann (GER 255) vor Stefan Kreiß (GER 65) und Jürgen Kraft (GER 42) die Wettfahrt für sich entscheiden.
Bis zum Start der zweiten Wettfahrt mussten wir etwas geduldig sein, weil die Wettfahrtleitung Zeit brauchte um den Kurs und die Startlinie optimal auszulegen. Nach dem zweiten Start war ich, zu meiner eigenen Verwunderung, ein zweites Mal recht gut dabei. Ich hätt’s ja nicht geglaubt, beim Anblick des Sees am Tag zuvor… Jedoch schien uns der Wind nach und nach zu verlassen, auf der Diagonalen wurde er immer dünner. So entschied die Wettfahrtleitung vollkommen richtig, das Ziel etwas vorzuziehen und die zweite Wettfahrt am Ende der Diagonalen, an Tonne eins, frühzeitig zu beenden. Und dies nicht zu meinem Nachteil, denn als Zweiter konnte sich direkt vor mir ein weiteres Mal nur Thomas Fleischmann den ersten Platz sichern. Es folgten Ulf-Peter Pestel (GER 222), Stefan Kreiß (GER 65) und Patrick Frind (GER 911).
Tatsächlich schlief der Wind ein, so dass wir alle an Land fuhren. In weiser Voraussicht, denn ein dritte Wettfahrt würde wohl heute nicht mehr stattfinden, packten wir die Boote mehr oder weniger schon zusammen. Es folgte ein üppiges, selbst zubereitetes Kuchenbuffet für alle. Doch man soll dem Frieden ja bekanntlich nicht trauen: so klein der See auch ist, so vielfältig sind wohl auch seine Windverhältnisse. Natürlich setzte der Wind wieder ein und die Wettfahrtleitung entschied sich, ein weiteres Mal völlig richtig, eine dritte Wettfahrt zu starten. Und der Wind hielt durch, so dass wir am Abend noch einen vollen Kurs segeln konnten. Doch auch mein Glück hält nicht ewig, so blieben ich und u.a. Knolli (GER 811), Fleischi (GER 255) und Patrick (GER 911), die Nähe suchend, an der Starttonne hängen. Die Wettfahrt entschied dieses Mal Oliver Bronke (GER 118) für sich, gefolgt von Jürgen Kraft (GER 42), Stefan Kreiß (GER 65), Peter Bronke (GER 119), Thomas Fleischmann (GER 255) und mir (GER 248).

So ergab sich folgender Tabellenstand: 1. Thomas Fleischmann, 2. Stefan Kreiß, 3. Eckehard Zülow, 4. Jürgen Kraft (GER 42), 5. Oliver Bronke (GER 118). Aufgrund des fehlenden Windes am Sonntag, waren die Platzierungen vom Samstag gleichzeitig die Endplatzierungen.

Es lässt sich auf ein überaus erfolgreiches Wochenende zurückblicken: nicht nur die sportlichen Aspekte haben mich überrascht, sondern auch das Engagement der Organisatoren, welches mit persönlichem Finntörtchen für jeden Finnsegler einen lobenswerten Abschluss fand.

Vielen Dank für dieses schöne Wochenende! Bis zum nächsten Mal.

Eckehard Zülow
GER 248

P.S.: Aufgrund meiner Platzierung, muss ich gestehen, dass der See doch groß genug war…

Ergebnis Pirker Finntage 2010

Fotos Pirker Finntage 2010

Pirker Finntage 2007

Regatta Bericht Pirker Finntage 2007

Am vergangenen Wochenende sind wieder 22 Recken aus Nah und Fern an die Talsperre Pirk ins Vogtland gekommen um den Pokal mit nach Hause zu nehmen.

Klaus-Dieter Götz brachte sein Boot bereits eine Woche zuvor vorbei. Aber die meisten Teilnehmer reisten am Freitag an. Bei leichtem Regen wurden dann schnell die Boote aufgebaut um dann schnell im Bootshaus den Freitag ausklingen lassen zu können. Blaschi und seine Liane wurden am Freitag auf Grund des anhaltenden Regens kurzerhand im Bootshaus untergebracht.

Am Samstag morgen dann die Überraschung der Wind hatte nachdem die ganze Woche fast nix war ordentlich aufgefrischt und es stellte sich eine ordentliche Briese aus Süd-West ein. Das macht die Kreuz etwas kurz, aber Pirk ist bei den Seglern, die das Revier kennen, sowie so nicht einfach zu segeln! 🙂

Pünktlich um 12:30 Uhr war dann Steuermanns Besprechung danach schnell aufs Wasser. Die Windrichtung machte das auslaufen nicht unbedingt einfach so dass alle mit anpackten die Boote ins Wasser zu bekommen. Knolli war wieder einmal am eifrigsten beim helfen. Zum Glück wurde der Start um 10 Minuten verschoben so dass es alle bis ins Startgebiet schafften. Den ersten Lauf gewann dann Klaus-Dieter vor Vorjahres Sieger Ron und Kuddel. Blaschi hatte Pech, er hat sein Material so strapaziert, dass Ihm die Großschot-Rolle vom Baum abfiel.

Den zweiten Lauf entschied Fleischi für sich, gefolgt von Kuddel und Thomas, dessen Vorliebe zu ordentlichen Lee-Bögen Ihn Glück brachte.

Der dritte Lauf wurde zwei Minuten vor Start abgebrochen, da eine Dicke Gewitterwolke über die Sperrmauer zog. also alle schnell an Land und erstmal warten. Nach einer Stunde Pause ging es wieder aufs Wasser. Ich hatte mich schon aus der Neopren-Pelle geschält, da ich nicht dachte, dass da noch was wird. aber da hatte ich mich geirrt! Nach einer Stunde hiess es wieder rein in die Klamotten und wieder aufs Wasser. Meine Lustlosigkeit wandelte sich schnell in Ratlosigkeit, nach einem wie immer nicht idealen Start war ich an der Boje plötzlich erster. “Was hab ich jetzt Falsch gemacht?” Das war mir auch noch nicht passiert. Dicht gefolgt von Klaus-Dieter und Ron habe ich mich zuweit nach Luv ziehen lassen. Platz drei an der 2. Tonnen. Gewonnen hat den 3. Lauf Kuddel vor Ron und Klaus-Dieter. für mich war im Ziel dann immerhin noch ein 7 Platz drin.

Der Abend, wie immer ein Highlight bei uns in Pirk. Die Bar-Crew hatte alle Hände voll zutun die durstigen Segler und deren Frauen zu versorgen. Bis spät in die Nacht wurde getanz und gefeiert. Am nächsten Morgen hat man die lange Nacht einigen schon angemerkt.

Den vierten Lauf könnten wir pünktlich um kurz nach 10 nach einem Startversuch zum warm werden starten. wieder war Fleischi als erster im Ziel gefolgt von Kuddel und Klaus-Dieter. Gesamtsieger wurde Kuddel. Er muss den Pokal nun zwei Jahre von Staub befreien, dann nächstes Jahr auf Grund der Entschlammung der Talsperre keine Regatten bei uns gesegelt werden können.

Ich hoffe das die Finntage 2007 einen bleibenden Eindruck bei allen Gästen hinterlassen haben und wir alle Segler 2009 wieder begrüssen können.

Euer Micha
GER 432

Die Familie an der Pirk!

Segler und Gast im Seglerverein an der Talsperre Pirk zu sein, immerhin 500 km von zu Hause, ist einfach toll. Nach einer Woche am Bodensee segelte ich, so zu sagen auf der Rückreise nach Schwerin, auf dem Stausee der Talsperre Pirk die Regatta der 3. Pirker Finntage mit.

Mein Boot hatten wir schon eine Woche vorher dort „abgeliefert“ und einen ersten Eindruck vom Revier und dem Verein gewinnen können. Herzlich wurden wir aufgenommen und umsorgt, eine unangemeldete Übernachtung war kein Problem. Den familiären Charakter des Vereins schätzten wir schon zu diesem Zeitpunkt.

Am Freitag vor der Regatta reisten wir dann aus Richtung Süden rechtzeitig an. Das Boot war segelklar, so dass wir die anreisenden Segler von der Terrasse des Vereins, mit herrlichem Blick auf den Stausee, begrüßen konnten. Frisch gezapftes Bier, Hausmannskost und viele Gespräche über Segeln, den Verein, die Talsperre und über das bewahrte Miteinander im Verein zeigten uns, hier ist Welt in Ordnung.

Es ist schön, dass sich besonders die kleinen Vereine ihre Kameradschaft, ihre Geselligkeit aber auch ihren sportlichen Ergeiz bewart haben. Der Verein bildet wieder junge Segler im Opti aus und auch die von Micha und seinen Mitstreitern ins Leben gerufenen Finntage sind ein Beleg dafür.

Nach dem kurzweiligen Freitagabend (Nacht) hielt es mich am Samstag nicht lange in der Koje. Um kurz nach sechs, ein wunderschöner Tag hatte gerade begonnen, erkundete ich die Umgebung der Talsperre mit dem Rad. Nachdem wir am Bodensee bereits „Bergerfahrung“ gesammelt hatten, dachte ich, dass Voigtland werde ich schon packen. Zwei Stunden quälte ich mich über Oelsnitz, Walkmühlen – Häuser, Oberhermsgrün, Triebel, Bösenbrunn und dem Staudamm zurück zum Verein. Anstrengend aber wunderschön!

Und wieder fühlte ich mich wie zu Hause. Ein reichhaltiges Frühstück, liebevoll von den Vereinsmitgliedern bereitet, brachte mich wieder zu Kräften.

Und wider aller Prognosen, der Wind, in den Vorjahren wohl Mangelware, war da! Nicht ganz einfach bei dem auflandigem Wind ins Wasser zu kommen, aber alle waren pünktlich am Start. Alles war bestens: der Wind, die Wettfahrtleitung, des Teilnehmerfeld, das Publikum, die Stimmung bei den Seglern und den Organisatoren. Zu den Regatten hat Micha ja schon einiges berichtet. Ich möchte nur ergänzen: Das Revier ist eine große Herausforderung. Es ist wie beim heute zu Ende gegangenen Amerikas-Cup; ein schon gewonnen geglaubtes Rennen ist noch lange nicht gewonnen, abgerechnet wird – wie im richtigen Leben – immer erst im Ziel! Dennoch, oder gerade deshalb, hat es mir sehr viel Spaß gemacht auf der Pirk zu „matchen“. Und es war sicher nicht das letzte Mal auf dem Stausee, in Pirk!

Die Regattafete, mit Micha am Pult, war eine Party vom Feinsten. Und es war besonders toll, dass viele Vereinsmitglieder mit Spaß, Freude und Einsatz dabei waren. Eine große Familie an der Pirk hatte Besuch! Und als willkommene Gäste haben wir uns in jedem Moment gefühlt. Danke!

Bärbel und Klaus-Dieter Götz aus Schwerin

Schwerin, 3. Juli 2007

Ergebnis Pirker Finntage 2007

Fotos Pirker Finntage 2007

Pirker Finntage 2006

Pirker- Finntage 18.+19.06.2006

Bericht von Kuddel:

Nach den Masters und paar netten Tagen mit Massagen, konnten wir Dank Patrick und Micha ( haben mein Boot von Ungarn mit an die Pirk genommen ) völlig relaxt anreisen. So wie wir wurden auch alle anderen 21 Finner mit einer unglaublichen Herzlichkeit von den Verantwortlichen und den Mitgliedern des TSV Oelsnitz aufgenommen.

Organisatorisch fehlte es an Nichts. Bei schwachem Wind gingen am Samstag 2 Wettfahrten in die Wertung ein, die dritte musste leider abgebrochen werden. Zu bemerken sei an dieser Stelle, dass ein Finn Dinghy sehr sensibel ist. Es ist durchaus möglich bei fast Flaute, mit einer Bö das Finn zu kentern, wie auch Bilder beweisen. So hatte auch diese Regatta ihren klassischen Bademeister. Kompliment an die Wettfahrtleitung, die es bei wenig Wind verstanden hat eine gute Startlinie und einen guten Kurs zu legen. Dank der Windverhältnisse, waren wir am Abend nicht völlig ausgepowert und konnten so nach aufgelegter Musik mit flotten Tänzen unsere Frauen glücklich machen.

Am Sonntag konnte man nicht mal die feinste Klinge schlagen, es war Flaute. Ron Fischer von Handwerk Plauen wurde mit seinem frisch getauften Finn souverän Sieger, gefolgt von Jürgen Kraft von der SG Schwielochsee und Kuddel den alten Sack aus Berlin.

Alle beteiligten Segler und deren Frauen, möchten den TSV Oelsnitz herzlich für ein gelungenes Segelwochenende danken und gleichzeitig die Empfehlung aussprechen an den nächsten Pirker-Finntagen 2007 teilzunehmen. Dank der geographischen Lage dieses Stausees ist er ideal aus allen Himmelsrichtungen erreichbar.

Also dann bis in einem Jahr bei den Pirker-Finntagen.

Kuddel GER 34

Ergebnis

Neues Boot fährt Sieg ein

Quelle: Plauener Zeitung vom 20.06.2006

Segeln: Ron Fischer aus Plauen gewinnt bei den Pirker Finntagen
Taltitz. Der Wind hat bei den Pirker Finntagen am Wochenende seine Arbeit verweigert. Das führte dazu, dass die Traditionsveranstaltung, die die Segelabteilung des TSV Oelsnitz vergangenes Jahr wieder ins Leben gerufen hatte, statt der geplanten vier nur aus zwei Wettfahrten bestand. Am späten Sonntagvormittag musste Rennleiter Ulrich Bahl die Veranstaltung abblasen.

Insgesamt 22 Boote hatten sich an der Regatta beteiligt. Sieger des verkürzten Wettbewerbs wurde Ron Fischer vom SC Handwerk Plauen. Er hatte schon am Freitagabend mit der Taufe seines neuen Bootes „Huckleberry F.“ für den ersten Höhepunkt gesorgt. Mit dem neuen Sportgerät lief es dann für den Plauener wie geschmiert. Vorjahressieger Alfred Blum aus Glauchau kam auf Platz 6. Prominentester Starter war Uwe Hand aus Potsdam. Der Finn-Dingi-Obmann Ost des Segelverbandes zeigte sich angetan von den Bemühungen der Oelsnitzer Segler. „Ich komme zu hundert Prozent nächstes Mal wieder“, so Hand.

Ergebnisse
1. Ron Fischer (SC Handwerk Plauen),
2. Jürgen Kraft (SG Schwielochsee),
3. Dieter Borges (SSCO Köpenick),
4. Bernd Fischer (SC Handwerk Plauen),
5. Thomas Fleischmann (SSG Mylau),
6. Alfred Blum (Glauchauer Segelgemeinschaft),
7. Ulf-Peter Pestel (SSG Mylau),
8. Peter Thrum (SC Turbine Bleiloch),
9. Uwe Hand (Potsdamer Yacht Club),
10. Patrick Frind (SC Handwerk Plauen).

(tgf)

 

Ergebnis Pirker Finntage 2006

Fotos Pirker Finntage 2006

Pirker Finntage 2005

Bei besten Bedingungen konnten wir nach 26 Jahren wieder eine Finn Regatta an der Talsperre Pirk durchführen. Mit 18 Finnrecken, die den Weg zum TSV Oelsnitz gefunden haben, waren die ein oder anderen Erwartungen an den Neuanfang, dieser einst so beliebten und über die Grenzen Sachsen hinaus bekannten Regatta, übertroffen worden. Der Freitag, als Tag der Anreise wurde in unserem Seglerheim, zum regen Erfahrungsaustausch der Weitreisenden Finnsegler und unseren Vereinsmitgliedern, bei dem ein oder anderen Bier, genutzt.

Der Samstag begann, nach einem reichlichen Frühstück, wie sollte es anders sein, mit einer Vermessung. Allerdings wurden bei unserer Vermessung keine Schleppleine, oder sonstiges geprüft, sondern einfach das komplette Segelfertige Boot auf eine Waage gestellt. (Ergebnis Vermessung) Auch der Biervorrat wurde nach dem überraschend hohen verbrauch vom Freitag durch unseren Biernotdienst wieder aufgefüllt.

Bei 2-3 Windstärken aus Nord konnte die Wettfahrtleitung drei, wie ich finde super Wettfahrten durchführen. Jürgen Kraft bewies im den ersten zwei Läufen mit zwei ersten Plätzen sein können. Den dritten Lauf gewann Alfred Blum, der im Übrigen der einzige Finnsegler ist, der auch bei den Pirker Finntagen in den siebziger Jahren bereits in Pirk am Start war. Nach einem anstrengendem Tag auf dem Wasser wurde am Abend im Seglerheim (nach ein paar Anlaufschwierigkeiten) noch bis spät in die Nacht gefeiert.

Am Sonntag könnten wir erst mit Verzögerung aufs Wasser, der Wind war aber pünktlich zum Beginn der Wettfahrt in ausreichender menge vorhanden, sodass auch der 4. Lauf ohne Probleme durchgeführt werden könnte. Patrick Frind, im dritten Lauf mit Problemen am Traveller nur 10., konnte den Lauf für sich entscheiden. Alfred als zweiter und damit auch Gesamtsieger der Pirker Finntage. Auf Platz zwei Jürgen gefolgt von Peter. (Ergebnis Pirker Finntage 2005)

Ich möchte mich nochmals bei allen Seglern für Ihr kommen bedanken. Ich hoffe die Pirker Finntage stehen auch im nächsten Jahr wieder in eurem Regatta-Kalender. Zum Schluss gibt es für mich nur noch eines zu sagen, wenn es euch gefallen hat sagt es weiter, wenn euch etwas nicht gefallen hat sagt es mir und ich versuche es für das nächste Jahr anders zu machen.

Euer Micha
GER432

Pirker Finntage 2019

Pirker Finntage 2019

Die Finntage 2019 haben mit 35 gemeldeten und 33 gestarteten Finns alle bisherigen Finntage in den Schatten gestellt. Bei Wind (wenn auch nicht einfach zu segeln) konnten 4 schöne Wettfahrten gesegelt werden.

2020 werden die Pirker Finntage 20 Jahre alt. Mal sehen was kommt…

 

Bericht der Pirker Finntage 2019

Am 11./12.05.2019 fand die 13. Neuzeitlichen „Pirker Finntage“ statt. Wie man sich auf der neuen Website der Pirker Finntage informieren kann, hat die Regatta Ihre Ursprünge in den 70ern des letzten Jahrhunderts! Dann gab’s eine lange Auszeit, bis Micha Kästner (GER 432) dem Anspruch angemessen, ein Event aus dem Boden stampfte, dass in diesem Jahr die Rekordmeldezahl 35 auf den Meldebögen erscheinen ließ. RESPEKT! Es gibt halt wenige Recken, die einmal vom Pirker – Finntage – Virus angesteckt, diesen wieder loswerden. Die Finn – Altstars Alfred Blum (ehem. GER 130), Bernd Fischer & Rolf Frind (ehem. GER 912?) musste natürlich auch dabei sein, wenn auch nur als Zuschauer – gegen einen Start sprachen hier das Kreuz, die Knie oder einfach der Baum…

So jedenfalls kommt es, dass die Melde- & Zuschauerliste der Finntage immer länger wird. Eine Hymne, komponiert & gespielt vom Orchester „K&K“ [hier Kuddel& Kraft] gibt’s auch. Der Verein um Clubchef Frieder Schramm und seinen Küchenfeen um Brigitte Schuschies gelingt es immer wieder unnachahmlich, südvogtländisches Flair zu verbreiten, schön, dass es Euch gibt! Das geplante Segelwetter versprach angenehme Temperaturen bei 7-12 Knoten in verschiedensten Variationen. Es war angerichtet!

Am Samstagmittag pünktlich 11:30 Uhr eröffnete der o.g. Chef & Wettfahrtleiter in einer blumigen Rede die Spiele. Er wies darauf hin, dass auch das Fernsehen da sei und erklärte dem Wind woher dieser (in Pirk!!) zu blasen habe, weil das Schiri-Team entsprechend seine Bojen schon gesetzt hatte. Alle freuten sich, und pünktlich 12:55 Uhr sollte das Ankündigungssignal hochgehen. Genauso pünktlich kam dann 12:37 Uhr unser „Fleischi“ und wurde vom TV-Team als Aufhänger Ihrer Story okkupiert, was ihm vielleicht später die Konzentration etwas raubte. Schaut Euch den Film an – ich finde, Prädikat „sehenswert“!

Der Wind machte ja dann auch doch nicht, was vorher beschlossen war, sondern schlief erstmal ein. Als er dann wiederkam, konnte er sich für dieses Gewässer fast optimalen Richtung Ost (mit leichten 15° – Drehern) entschließen und bald ging‘s auch los zur ersten Rund: Dreieck – Schleife – Dreieck! Eine Spitzengruppe aus Ralf Heim (die neue GER 130) , „Kalle“ Karl Heinz Erich und „Franky“ Frank Dinebier hatten schon an Tonne einen schönen Vorsprung und machten den Lauf unangefochten unter sich aus. Die Verfolgergruppe um Jungster Max Trommer, Andreas Kürth & Ulf-Peter Pestel konnte nix tun, wurden im Gegenteil in unnachahmlicher Weise mit einem „Kraft-Leebogen“ von Jürgen entzaubert, der Vierter wurde.

Dann kamen (wieder ungeplant!!) Wolken und es frischte auf. Der Wind drehte leicht auf NO und das aufmerksame Wettfahrtleiterteam korrigierte den Kurs. Nach einem Frühstart des gesamten Feldes – erneute Korrektur … und dann ließ er uns ziehen!  Diesmal schossen bei gemessen 18 Knoten (wieder nicht angemeldet!!!) Patrick Frind, Robert Mühlner & Tom Linz aus dem Start. Mein Versuch, ranzukommen scheiterte kläglich an den Recken, dieses Führungstrio ließ sich das Ding nicht nehmen und machten es unter sich aus! Im Rennen ging ein warmer Schauer nieder, der die erhitzen Rennziegen beruhigte und auch den Wind schwächeln ließ. Meine Kehle gierte nach einem kühlen Blonden und auch anderen erging es nicht anders – Holger Dietrich erlag der Versuchung!

Doch die Regattaleitung reagierte mit einer leichten Veränderung des Kurses und setzte einen Leichtwind –Lauf an. Das war der Lauf von „Gummi“ Detlef Gumminski! Sofort nach einem Traumstart konnte er seine sein Wissen um die Pirker Eigentümlichkeiten mit ganzer Routine und Schnelligkeit nutzen. Doch auch Kalle war bereit. Er fing Gummi ab und gewann. In norddeutscher Ruhe hatte sich nach den zwei vorangegangenen Läufen auch Erik „Schmitti“ Schmidt mit der Pirk bekannt gemacht und wurde Dritter. Denn nach nur einer Kreuz und zwei Schenkeln war Schluss und das Tagesziel war erreicht.

„Ziel erreicht“ bedeutet in Pirk: ans Ufer und sofort ins Seglerheim. Dieses architektonische Meisterwerk mit einem Saal im 1. OG incl. Bier – Standleitung, mit Werkstatt incl. Sanitärkomplex und einer riesigen Süd –  Terrasse, bezaubert mit stets leckerer Küche und einer dauerbesetzten Bar! Manch einer hat hier schon im Neo angelegt und erst mit Sonnenaufgang die heiligen Hallen verlassen. So ist es hier Tradition und so soll es sein, wobei dann pünktlich um acht der Wettfahrtleiter den Helden des Tages bekannt gibt.

Doch vor der Verkündung steht traditionell die feierliche Finntagehymne, gespielt durch die K&K-Band, diesmal mit bezaubernden Andrea als Solistin. Und dann, unter tosendem Applaus wurde unser Micha Kästner gefeiert: Unser Mr. Finntage! Micha ist in einer Person Initiator, Dauerwerber bei den Recken für Pirk, Sponsorenbequatscher, Fotograf, Webmaster, T-Shirt – Designer und nicht zuletzt Segler! Nebenbei ist er offizielle Führungspersönlichkeit der Deutschen Finnseglervereinigung. Arbeitet tut er wohl manchmal auch. Deshalb muss er auch so groß sein. Micha brachte auch seine süße Susi & den Theo (1) mit. Die beiden stahlen ihm am Ende die Show.

Dann gab‘s was Neues – eine Verlosung! Ein besonderer Dank an Franky, der die Preise im Namen von DinghyRaceCenter zur Verfügung stellte. Preis, nach denen sich ein Segler die Finger leckt. Natürlich gewann Mr. Finntage! Wie hat er das nur wieder hin gedrechselt? Es gewann u.a. auch Peter Truhm, der mit seinem neuen Carbonverklicker wieder Leebogen finden wird, wo sie keiner erwartet.

Das Pflichtprogram war fertig, dann kam die Kür: Party, Tanz und Disco. Na klar bis halb 3! Macht auch nix, weil der Wettfahrtleiter den Start erst auf 11 Uhr angesetzt hatte. Ein weiser Mann, denn …. der Sonntag begann…

…im Hotel „Seglerheim“ mit Kaffee & Semmeln und Kuchen und einem Buffet vom Feinsten. So gestärkt ging‘s dann wieder zum Job: Segeln. Der Wind war toll: wieder ‘ne neue Richtung: N. Trotz allen Bemühens der Bahncrew kann die Kreuz auf diesem Teich bei der Richtung nur sein wie der Minirock einer …: extrem kurz. Das heißt: der Start muss sitzen! Das tat er: und zwar bei Micha „Knolli“ Knoll. Doch dann kamen die Qualen des Führenden: Du im Windloch und von hinten kommen diese Anderen…  Gerade in Pirk keine Seltenheit und so fuhren Kalle, Schmitti und Ralle Heim dem Knolli davon. Mein persönliches Leid, mit Schmitti meinen direkten Konkurenten da vorn zu sehen, wurde nur dem Franky‘s übertroffen, der im Traffic der Meute stecken blieb und seinen Podestplatz verlor. Es ist nicht überliefert, was er so auf dem Wasser von sich gegeben hat, denn das versteht hier unten nun mal keiner.

Echt eine schöne Regatta, alles dabei: Wind, Flaute, Regen, Sonne & Super – Finn – Segler! Dank auch ans gesamte Organisationsteam vom TSV Oelsnitz, herzlichen Glückwunsch an den Sieger!

 

PS

Hier noch der Link zum MDR-Fernsehbeitrag im Sachsenspiegel mit unserem TV-Star & Seriensieger Thomas „Fleischi“ Fleischmann:

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung842486_date-20190623_inheritancecontext-header_ipgctx-false_numberofelements-1_zc-9332b1ed_zs-1638fa4e.html

 

Wir sehen uns im nächsten Jahr in Pirk zu den Finntagen !

Euer Ron Fischer

FINN GER 312

Fotos folgen…